30.000 Euro für Familien in Tschernobyl


Vor 35 Jahren geschah der schwerste Unfall in der Geschichte der Kernenergie: die Reaktorkatatrophe von Tschernobyl. Eine Fläche von ca. 200.000 qkm wurde verstrahlt. Seit 29 Jahren hilft der „Verein die Kinder von Tschernobyl, Dornum und Umgebung e.V.“ die Partner-Organisation Assoziation von Familien mit kranken Kindern und jugendlichen Invaliden. Diese Organisation in Belarus betreut rund 650 Familien mit kranken Kindern. 

Bereits seit vier Jahren unterstützt die Findelkind-Sozialstiftung mit dem ehrenamtlichen Geschäftsführer Maximilian Straßer die Arbeit des Vereins in Norddeutschland. So auch im Jahr 2021, in dem der Verein coronabedingt keine eigenen Einnahmen bis dato erzielte – diesmal konnte die Koordinatorin Elvira Bernauer-Freier für den Verein die große Spende einwerben. 

Die Stiftung stellte 30.000 Euro zur Verfügung; damit konnte ein Hilfsgütertransport zusammengestellt werden. Der Truck wurde mit 15 Tonnen Lebensmitteln, Hygieneartikeln, sowie Kleidung, Schuhen, Spielwaren, Schulmaterial, Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderbetten für die bedürftigen Familien in Belarus beladen. Von der Spende der Findelkind-Sozialstiftung profitieren 650 Familien mit bis Jahresende 2021.

Elvira Bernauer-Freier und Vorstand Wilhelm Broeksmid waren beim Beladen der Hilfsgüter in Dornum dabei.