4000 Euro für Flüchtlingswohngruppe Imara


Bei der Spendenübergabe: Maximilian Straßer (Findelkind Sozialstiftung) und die geschäftsführende Vorständin IMMA e.V.

IMMA e.V. eröffnete im November 2014 die Wohngruppe Imara und betreut bis zu sechs Mädchen und junge Frauen mit und ohne Fluchthintergrund. Die Wohngruppe wird aktuell von einer teilstationären Einrichtung auf Vollbetreuung umgestellt, da seit der Eröffnung festgestellt wurde, dass die minderjährigen Bewohnerinnen mit ihrer Fluchterfahrung allesamt sehr viel Unterstützung brauchen. Unterstützung, die nur mit Spenden möglich ist.

Eine Hauptaufgabe der Einrichtung ist es, die Mädchen in die deutsche Kultur zu integrieren und ihnen Erfahrungen zugänglich zu machen, die sie in ihrer Herkunftskultur nicht gemacht haben. Bei ihrer mittel- und längerfristigen Lebensperspektive werden sie individuell unterstützt; Ziel ist es, sie an eine eigenständige und selbstbestimmte Lebensform heranzuführen.

Durch die finanzielle Unterstützung der Findelkind-Sozialstiftung können unter anderem benötigtes Schul- und Lernmaterial, Einsatz von Nachhilfelehrerinnen, Freizeitgestaltungen wie Ausflüge, Workshops, sportliche Aktivitäten und kulturelle Teilhabe wie z.B. Theaterbesuche den Mädchen und jungen Frauen zugänglich und möglich gemacht werden.

Maximilian Straßer, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Stiftung und langjähriger CSU-Stadtrat a.D., kennt das Projekt bereits. Er ließ es sich nicht nehmen, den Scheck über 4000 Euro persönlich vorbeizubringen.