4000 Euro für die erste Zeltschule im Libanon


Einen bunten Scheck überbrachte Findelkind-Geschäftsführer Max Straßer an den Verein Zeltschule e.V.; wichtiger als das Aussehen war freilich der Inhalt: 4000 Euro für die erste Zeltschule des Vereins im Libanon.

Einen bunten Scheck überbrachte Findelkind-Geschäftsführer Max Straßer an den Verein Zeltschule e.V.; wichtiger als das Aussehen war freilich der Inhalt: 4000 Euro für die erste Zeltschule des Vereins im Libanon.

Nur über die Flüchtlingskrise zu lamentieren reichte den Eltern, Lehrern und Schülern der Tumblingerschule in der Isarvorstadt in München nicht aus: Sie gründeten den Verein Zeltschule e.V., dem es ein Anliegen ist, die Lebensbedingungen für die syrischen Flüchtlinge in den arabischen Nachbarländern so zu verbessern, dass dort ein menschenwürdiges Leben möglich ist, ohne dass eine lebensgefährliche Flucht in den Westen auf sich genommen werden muss.

Dazu gehört vor allem auch Bildung für die Flüchtlingskinder, um ihnen eine unabhängige Zukunft zu ermöglichen. 7000 Euro kostet eine Zeltschule im Libanon, etwa die Hälfte dieser Summe konnten die Kinder durch zahlreiche Aktionen selbst aufbringen. Als der Münchner Stadtrat und ehrenamtliche Geschäftsführer der Findelkind-Sozialstiftung Max Straßer von dem Projekt hörte, versprach er spontan, den Restbetrag beizusteuern. Und er hielt Wort: Zum Sommerfest der Tumblingerschule überbrachte er einen Scheck über 4000 Euro.