14.700 Euro für traumatisierte Flüchtlingskinder


2017 startete die Refugio Kunstwerkstatt in der seit 2016 bestehenden Gemeinschaftsunterkunft in der Centa-Haferbrädl-Straße in München-Freiham Kreativgruppen für Kinder und Jugendliche. Jetzt wurde das Angebot ausgewertet und der Erfolg der Kreativgruppen wurde sichtbar: Mittlerweile sind die wöchentlichen Gruppentreffen sehr gut etabliert und für die 50 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ein fester Bestandteil im sonst so unruhigen und unsicheren Alltag.

Findelkind-Chef Max Straßer (links) mit Jürgen Soyer, Geschäftsführer von Refugio München (rechts) und Melanie Neumann, Referentin Fundraising

Ermöglicht wurde dieses Angebot durch eine Förderung der Findelkind-Sozialstiftung. Max Straßer, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Findelkind-Sozialstiftung und ehemaliger CSU-Stadtrat, überreichte den Spendenscheck an Jürgen Soyer, Geschäftsführer von Refugio München, und Melanie Neumann, Referentin Fundraising.

Jürgen Soyer freut sich: „Dank dieser Spende konnten wir im letzten Jahr gleich mehrere Kreativgruppen realisieren. Die Gruppen sind in der Gemeinschaftsunterkunft in München-Freiham besonders wichtig: Sie ist noch recht neu und es gibt noch wenige Angebote im Viertel. Umso mehr brauchen die geflüchteten Kinder und Jugendlichen einen Raum in ihrer beengten Wohn- und Lebenssituation, in dem Farbe und Kreativität ihren Platz haben.“

Geflüchtete Kinder und Jugendliche haben auf der Flucht und im Herkunftsland häufig Krieg, Verfolgung und Gewalt erlebt. Ziel der Refugio Kunstwerkstatt ist es, ihnen wieder Lebensfreude und Zuversicht zu schenken. Mit ihren Kreativgruppen geht die Refugio Kunstwerkstatt schon seit 1993 in Gemeinschaftsunterkünfte. In 2017 nahmen 240 Kinder und Jugendliche an Kreativgruppen in zehn Gemeinschaftsunterkünften in München teil.